Krimi - unsere Hundegeschichte

1 Kapitel: Der Geburtstag

Nachdem wir am Dienstag 18.8.09 einen dreifachen Freudensprung machen durften, weil wir nicht mehr auf der Warteliste sondern als zukünftige Besitzer von Krimi in die Top 10 aufgestiegen waren. Am Mittwoch erfolgte dann die Kontrolle vor Ort und wir wurden als hundetauglich eingestuft. Grünes Licht, dass wir am Freitag unsere Krimi nicht nur in unser Herz sondern auch in unsere Arme schliessen können. So fuhren wir direkt nach der Schule los Richtung Solothurn, ein Megastau im Gubrist hat unsere Reise verlängert, so hatten wir statt der 80 Minuten schlussendlich über 3 Stunden Fahrzeit. Wir „vergitzelten“ fast im Auto, sooo lange haben wir schon warten müssen und jetzt noch dieser Stau.

 
Ob Krimi schon von uns träumt?... Glücklich angekommen bei Familie Ledermann, der Pflegefamilie

Aber Krimi und ihre Pflegefamilie warteten geduldig auf uns. Und da kam sie, auf den Armen von Delaia und schaute uns mit ihren treuherzigen Augen an. Wir schmolzen nur so dahin vor lauter Glück. Schnell war klar, dass Krimi der richtige Name für sie ist, so tauften wir sie von Titi um auf Krimi und legten ihren Geburtstag fest: 21. August 2005. Happy Birthday Krimi – schon 4 Knochen sind auf deinem Geburtstagskuchen.


Endlich dürfen wir Krimi mit nach Hause nehmen
(Krimi ist rechts im Bild, Joy vorne gehört Familie Ledermann)

Ja, dein Leben war ein echter Krimi, zuerst von „Kriminellen“ verantwortungslosen Menschen auf der Strasse ausgesetzt. Dann bist du gottseidank am 6.6.09 ins Tierheim Nuova Lara in Lecce gekommen und durch glückliche Umstände zu deiner super Pflegefamilie Familie Ledermann mit ihren 5 Kindern, Joy einem Goldie und 2. Pflegehund, Alpacas, Rennmäusen, Achatschnecken, Katzen und  Enten nach Laupersdorf gekommen. Wo du dich von den vielen Strapazen erholen durftest. Nun hat der Krimi ein glückliches Ende gefunden und wir freuen uns ein neues Kapitel mit dir zu schreiben, diesmal lieber einen Natur-Heimatroman


Krimis Pflegemami Barbara Ledermann


Krimi ist bereit für ihr nächstes grosses Abenteuer. Sie geniesst die Heimfahrt nach Guntershausen

Die Heimreise verlief problemlos. Krimi hat ihre Krauleinheiten gleichmässig auf uns 3 Frauen verteilen lassen, sie genoss die Verwöhneinheiten sichtlich. Beim „Fressbalken“ (Würenlos) hatten wir 4 Magnins grossen Hunger, so beschlossen wir kurz zu rasten. Krimi machte alles prima mit. Um 23 Uhr kamen wir müde und überglücklich nach Hause.


Krimis Hundezelt

Krimi fühlt sich wohl!

Krimi durfte den Garten und ihr neues Zuhause beschnüffeln und legte sich dann zufrieden in ihr Körbchen. Wo sie ganz brav die ganze Nacht lang blieb und uns heute Morgen schwanzwedelnd empfing. 


6.30 Uhr: Soraya spielt Weckdienst, Krimi erwartet uns freudig und gleicht geht’s los auf den 1. Spaziergang.

Soraya durfte sie füttern und dann erkundete sie zum ersten mal ihre neue Spazierumgebung. So ein Schätzeli wie sie ist, liessen wir sie bereits von der Leine. Das genoss sie sehr und blieb immer gerne in unserer Nähe.

Nun geht’s auf ins Tierfachgeschäft, Krimi – wir gehen Shoppen mit dir für dich!!

... wau wau das war ein Abenteuer, wir sind jetzt 5 Stern mässig ausgerüstet, informiert und überglücklich. Natürlich musste die neue Fellbürste gleich ausprobiert werden – man beachte das glänzende Fell. Krimi hatte Spass an der fürsorglichen Pflege von Soraya & Cheryl.


Fellpflege: Dreifacher Spass

Nun endet das erste Kapitel mit Happy End!

 

 

2. Kapitel: Krimi schaut Krimi

Ach so war das mit dem Konsequent sein. Ist gar nicht so einfach. Wir sitzen gemütlich auf dem Sofa und schauen uns einen Krimi an. Da kommt Krimi und versucht, sich einen Sofaplatz zu erbetteln: mit Schwanz-, Ohren- und Augeneinsatz. Das braucht dann schon grosse Stärke unsererseits, dem kleinen Hundchen ein deutliches Nein zu sagen. Aber wir bleiben hart. Denn einmal Sofa immer Sofa und das ist nicht unser Traum. Aber Krimi hat es ebenfalls super luxuriös: in Sorayas Katzenhimmelbett geniesst sie dann schlussendlich den Fernsehabend und ist sehr zufrieden.


Wäschepulverkugel als Aktivitätsprogramm findet grossen Anklang. Macht nicht nur Krimi sondern auch uns einen Heidenspass!

Krimi schaut Krimi, sie fühlt sich wohl in ihrem Himmelhundebett

Auf dem Sonntagmorgenspaziergang geht es schon viel besser mit dem gehörnten Braunvieh: Krimi bellt nun die  Kühe (fast) nicht mehr an. Wir geniessen den Sonnenschein und die herrliche Natur, Krimi geniesst es vor allem herumzuschnuppern und dass wir ihr soviel Aufmerksamkeit schenken. Das anschliessende Kämmen lässt sie ganz brav über sich ergehen. Wirkt sehr entspannt. Einfach ein Superhund.

 

 

3. Kapitel: Krimi entdeckt Guntershausen

Wir können uns ein Leben ohne Krimi schon gar nicht mehr vorstellen. So viel Lebensfreude strömt dieses kleine Wesen aus: wenn Krimi sich freut, dann sieht man das vom Nasenspitz bis Schwanzende...

Unser Alltag beginnt mit Montagmorgen früh aufstehen und die Kinder gehen zur Schule. Dann erkunden Krimi und ich die Umgebung von Guntershausen und Krimi hilft beim Meersäuli ins Aussengehege bringen (zum Glück ist der Käfig gut abgesichert, das beruhigt mich, denn Krimi ist sehr interessiert an Gini, wenn ich sie rübertrage. Nachher legt sich das Interesse wieder). Auch das Mäusekino in der Küche ist eine geliebte Abwechslung für Krimi. Die Mäuse nehmen es gelassen und ignorieren sie. Wir haben den Käfig zusätzlich gesichert, so kann wirklich kein Unglück passieren. Denn ein Krimi Fastfood – Takeaway würden wir nicht schätzen.

Nach ausgiebiger Fellpflege springt Krimi glücklich in ihre neue Hundebox im Kofferraum. Dort fühlt sie sich auf anhieb pudelwohl als hätte sie schon immer Autofahrten in Hundeboxen verbracht. Krimi ist sehr anhänglich und wir haben ihr am Sonntag bereits das Büro gezeigt. (Ohne Belegschaft und Kunden, damit sie alles ausgiebig inspizieren konnte). Nun macht sie es sich gemütlich unter dem Tisch auf dem grossen Snoopyschlafsack und erholt sich von dem langen Spaziergang. Sie verschläft den ganzen Morgen, sodass ich dann meine Büroarbeiten erledige, weil es Krimi absolut nicht zu stören scheint. Somit brauche ich nicht einmal Urlaub zu nehmen für die Eingewöhnungsphase, das ist ja purer Luxus.

An Nachmittag begleiten wir Soraya zur Turnhalle. Krimi wird von den Mitschülern mit einen „Jöö, wie härzig“ bestaunt und gestreichelt. Sie liebt diese Aufmerksamkeit. 

 

Auf den verschiedenen Spaziergängen haben wir schon fast alle Hunde „meiner“ Walkingfrauen kennen gelernt und Krimi scheint mit allen gut auszukommen. Ich bin gespannt auf unseren ersten Walking-Nachmittag am Freitag.

Letzte Nacht habe ich dann versucht, ob Krimi auch ohne Absperrung im Erdgeschoss bleibt. Der Versuch ist missglückt. Als Manu um 2 Uhr nach Hause kam, lag Krimi entspannt und tief schlafend neben Sorayas Bett. Manu hatte sie dann wieder nach Unten gebracht und die Absperrung wieder montiert. Cheryl war am Morgen fast ein bisschen eifersüchtig, dass Krimi nicht in ihr Zimmer geschlichen war J. Mal sehen wie sich das mit dem Konsequent sein noch entwickelt, ob Krimi Mami weichwedeln kann und das ganze Haus in Beschlag nehmen darf... Zur Zeit hat sie mich noch nicht umgestimmt. Aber es braucht viel Überwindung dem bettelnden Hundeblick zu erliegen...

... bin selber gespannt ob sich dies in Kapitel 4 noch ändert...

 

 

4. Kapitel: Wir haben einen EU-Bürger


Grande Amore!!!

Gestern waren wir bei Ikea, ich habe extra auf der Homepage von Ikea geschaut, ob Hunde erlaubt sind. Heraus kam, dass in Dietlikon Hunde mit in die Ikea dürfen. Aber als wir dort waren, bekamen wir als erstes einen Zettel in die Hand gedrückt, dass ab 1. September in allen Ikeas keine Hunde mehr erlaubt seien. Schön blöd! Oder aber auch Glück, dass noch nicht der 1.9. war. So packten wir Krimi samt Hundenest in den Einkaufwagen und sie genoss den Überblick durch die Stäbe des Einkaufswagens und wir brauchten keine Angst zu haben, dass jemand ihr auf die Pfötchen steht. Ich sehe schon, so ein Hund ist ne echte Sparmassnahme. Denn wenn ich nicht mehr in die Ikea fahren kann ohne vorher einen Hundesitter zur organisieren, werden meine Spontaneinkäufe auf ein Minimum reduziert :-) Manu freuts! (stimmt so nicht, denn Manu ist es „egal“ wie, wo, wann, was und wie viel ich einkaufe... solange ich alles im Haus „verstauen“ kann...)

Krimi ist ein echter Spürhund (für kleinere Kriminalfälle). Super kann sie Hundegutis auf dem Weg erspüren und wird dann mächtig gelobt, wenn sie das Guti findet. Ganz aufgeregt bewegt sie ihren Schwanz hin und her und sie voll dabei. Es macht uns beiden grossen Spass.

Krimi mit ihrem neuen vierbeinigen Freund Benni

Heute Nachmittag waren wir zum ersten mal mit der Frauenwalking-Hundegruppe unterwegs. 4 Frauen und 4 Hunde haben den sonnigen Spaziergang genossen. Krimi hat sich gut in die Gruppe eingefügt und ist brav mitgekommen. Nachher ruhte sie sich im Schatten aus. Jetzt sind Vivien & Benni zu Besuch und die 3 Girls manchen noch eine kleine Runde mit den beiden Hunden, so kann ich mein 4 Kapitel fertig schreiben.

Noch zu guter Letzt: Stolz schwelgt sich meine Hundemamahundebrust! Wir haben einen EU-Bürger!!! Der EU Pass von Krimi ist heute per Post gekommen. Jetzt weiss ich dann nicht mehr, wo wir beim Flughafenzoll anstehen sollen, bei den "Sternen" oder bei "Others / Rest of World"...? Ich glaube, ich schau dann jeweils, wo die Kolonne weniger lang ist und lege den entsprechenden Pass zuoberst hin...  

Auch die Hundeplakette mit Telefonnummer fürs Halsband haben wir zugeschickt erhalten. Bei der Gemeinde ist Krimi angemeldet nun fehlt nur noch der Gang zum Tierarzt morgen Samstag und dann ist Krimi überall auf uns registriert.

 

 

5. Kapitel: Krimi geht baden (unfreiwillig)


 
Yes, it’s a girl!
Die Schonzeit für Hundeeltern scheint definitiv vorbei zu sein. Unsere Krimi bietet heute Action pur: Zuerst hat sie ein Loch im Zaun (gaaanz winzig) entdeckt und nach langem Suchen, fanden wir sie bei Nachbars vor dem Meerschweinchengehege. Es scheint ganz so, dass diese viel interessanter sind. Denn am Nachmittag war Krimi bereits wieder drüben. Aber diesmal haben wir aufgepasst und jetzt ist das Loch zugesperrt. Hoffentlich hat es nicht noch mehr undichte Stellen im Zaun.

Am Nachmittag sind Manu und ich mit Krimi Richtung Aadorf losgezogen. Beim Tänikerweiher hat es ein hübsches Bänkchen und wir genossen die friedliche Aussicht aufs Wasser. Krimi schnüffelte interessiert herum und schaute den Enten zu. Irgendwann schien sie beschlossen zu haben, dass Enten anschauen doch zu langweilig sei und wollte einem Taucherli hinterher rennen. Platsch! Das ging aber nicht ganz so wie geplant, gäll Krimi. Sie ruderte mit ihren kurzen Beinchen dem Ufer zu. Eher erfolglos, denn die Böschung war zu steil, als dass sie an jener Stelle alleine wieder rausgekommen wäre. Also bin ich schnell hin und habe unsere nasse Maus herausgezogen. Sorry, Krimi, man sollte ja nicht so schadenfroh lachen, aber du sahst einfach zu witzig aus. Ganz schlank bis zu Hals und dann der wuschelige Kopf, das war einfach zum grööle! Nachher ist sie wie wild herumgesprungen und war innert kürzester Zeit wieder trocken. Mal sehen, wann sie es wieder wagt, einen Sprung ins Wasser zu machen...

Soraya & Krimi nach Krimis erstem Schampoobad (was nach dem Teichbaden doch notwendig war)

... mal sehen, was als nächstes kommt.

 

6. Kapitel: Ein Eis für Krimi

Der 1. September scheint unser letzter super Sommertag zu sein für diese Saison (mit heissen Temperaturen von 30°). Grund genug diesen Sommer mit einem feinen Glaceessen abzuschliessen. Wir haben für unseren Ferienhund Nanuk einen Hundeeiskit gekauft und Nanuk wusste dieses Tool sehr zu schätzen. Da waren wir doch sehr gespannt, was Krimi zu dieser Erfindung meint und haben für sie ein Eis kreiert. Die Bilder beweisen: Krimi mag das Eis sehr.

Interessiert und voller Eifer versuchte sie ihre Gutis aus dem Eis rauszukriegen, mit grossem Erfolg. Sie schmatzte und schlabberte mit viel Elan und half auch mit ihrer Pfote nach um raschmöglichst die Leckerlis aus dem Eis zu kriegen. Natürlich haben wir ihr nicht das ganze Eis gelassen, denn das hätte für 10 Hunde gereicht :-) Also Hundebesitzer aufgepasst: Bei Magnins im Tiefkühlfach steht ein Hundeeis - Eure Hunde sind herzlich zur Eisparty eingeladen. Mitbringen: Hund & Fotoapparat.

Heute habe ich Krimis Homepage gemacht. Jetzt hat unsere Krimi sogar eine eigene E-Mailadresse, Ihr könnt ihr ab sofort schreiben auf: krimi(ät)magnin.ch
Krimi freut sich auf Post und schreibt auch zurück (bzw. ihre Sekretärin) und gerne stellen wir lässige Hundepost ins Netz,

 

Kapitel 7: Blitz und Donner 

Unser super Hund hat bereits verstanden, dass er nicht in die obere Etage darf. Also haben wir alle Wäschekörbe, welche wir für die Absperrung gebraucht hatten, wieder verräumt. Nun hat uns ein Gewitter in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag heimgesucht. Und siehe da, auf einmal kuschelte sich ein gaaaanz kleines Hündchen in Cheryls Bett. Diese wird wach und findets nicht spassig. Also Hund runter, Absperrung zusammengesucht und wieder ins Bett. Scharr, scharr, taps, taps, taps - Krimi kommt in unser Zimmer. Hund wieder runter, Absperrung vergrössert, wieder ins Bett. 2 Minuten später Scharr, scharr, taps, taps, taps -Krimi geht zu Soraya ins Zimmer. Da wir total müde sind und einsehen (müssen), dass Krimi sich vor Blitz & Donner fürchtet, ist dies für uns die beste Variante, weil Soraya über einen gesunden Schlaf verfügt und als einzige der Familie noch schläft. So lassen wir Krimi gewähren und wie ist Soraya am Morgen erstaunt, als sie die vierbeinige Bettflasche bemerkt. 

Nun waren wir mächtig gespannt, ob Krimi diese Nacht findet, es sei doch schöner bei uns. Aber sie hat sofort wieder akzeptiert, dass dies eine Ausnahme bleibt und hat nicht einmal den Versuch unternommen, zu uns ins Schlafzimmer zu kommen. So ein super braver Hund. Gestern haben wir eine Privathundeerziehungsstunde von Ruth Brogle erhalten. Nun üben wir täglich fleissig "Sitz", es klappt schon ganz gut. Am Abend wollte ich Manu demonstrieren, was unsere Krimi gelernt hat, da rief Soraya von oben was und Manu wollte verschwinden. Da sagte ich zu Krimi: "Chumm, mach de Handstand!" Mei, war Manu wieder ganz bei der Sache und wollte sehen, ob Krimi das kann (natürlich stand dies nicht auf unserem Tagesübungsplan und so war Manu dann kurze Zeit später bei Soraya... aber witzig wars schon, sein interessiertes Gesicht zu sehen, ha ha).

Soraya hat für Krimi aus eine alten Schachtel ein Hundenestli gebastelt. Krimi fands nach den ersten Testliegen ganz angenehme

Kapitel 8: The Queen im Puppenwagen

Es ist einfach toll mit Krimi. Sie kann schon recht gut Deutsch: Sitz, Platz, Dreh kann sie schon super gut. Jetzt üben wir, dass sie nicht mehr so viele Tiere anbellt: Hunde, Pferde und Drahtesel mag sie nicht besonders. In Ruth Brogle habe ich eine tolle Frauchen-Hundetrainerin gefunden, sie steht mir mit guten Tipps beiseite. Jetzt ist meine ganze Küche voll mit Postit-Zettelchen, worauf die die Kommandos aufgeschrieben habe, die ich gerne mit Krimi erarbeiten würde. Sie lernt super schnell, es macht Spass mit ihr.

Jetzt noch eine herzige Story. Soraya hat am Montag auf den Abendspaziergang den Puppenwagen mitgenommen, nachdem Krimi „ihr Geschäft“ verrichtet hatte, fragte Soraya, ob sie anstelle der Puppe mal Krimi in den Wagen setzen dürfe. Ich bejahte, war ich doch fest davon überzeugt, dass Krimi schnell wieder herausspringen würde. Irrtum! Sie genoss die Fahrt im Kinderwagen sehr (Beweisfoto im Anhang). Wie eine Königin auf dem Thron sass sie dort und liess sich den ganzen Retourweg kutschieren....


Am Wochenende haben wir durch Krimi neue Hundebekanntschaft gemacht und lernten Karin und André mit ihren mit 2 Bolonka-Zwetna-Hunden Namens Jeannie und Bonnie  kennen. Soraya genoss es, Jeannie  zu knuddeln, wir glauben, dass es für Jeannie keine Hundemarke braucht, dass sie eher von Franz Carl Weber stammt. Von Karin haben wir ein Mänteli für Krimi erhalten, weil es den beiden Bolonkas zu gross war. Unserer Krimi passt es wie angegossen, das mussten wir doch gleich fotografieren. Jetzt kann der Winter kommen, wir sind ausgerüstet!

Kapitel 9: Eingelebt

Wir geniessen es mit Krimi sehr, der Alltag lässt mich jedoch etwas Schreibfaul werden, aber gerne schreibe ich ein paar Episödchen auf:

20.9.09: Wir gehen mit Krimi ans Bettagskonzert der Alphorngruppe Uster (www.alphorngruppe-uster.ch) in Wald. Sie hat sich voll relaxt vor die Alphornbläser und Fahnenschwinger gelegt und das Konzert genossen. Daher beantragen wir nun einen Schweizer Pass für Krimi.

22.9.09: Luxushund: Wenn Du schon keinen Schweizerpass bekommen kannst, dann dafür ein Mass-Hundebox fürs Auto. Das ist für uns alle praktisch, weil gut bedienbar, handlich im Format und sicher im Strassenverkehr. Jetzt sind wir die Plastiklotterbox los und alle zweibeinigen Familienmitglieder können die neue Box öffnen und schliessen. Krimi hat mehr Sichtfreiheit und hüpft freudig in die Box rein, auch wenn ich nur schnell was im Auto verstauen muss und gar nicht wegfahren muss. Diese Investition hat sich gelohnt, sogar der Neigewinkel für die Rückwand stimmt und so haben wir viel mehr Platz im Kofferraum, wenn wir mal in die Ferne schweifen und mehr Gepäck mitführen müssen. Hier der Kontakt zur Super-Hundebox: (www.animaux.li
 

23.9.09: Fressmaudi: Krimi hat den neuen Mäuseknabberstängel rübis und stübis aufgegessen. Wir wollten ihr den Stängel als Jux hinhalten, dachten doch keine Sekunde daran, dass sie ihn fressen würde. Irrtum... Jetzt hat sie sozusagen ein Schrotkur gemacht... Die Häufchen waren entsprechend getupft am anderen Morgen. 

23.9.09: Heute waren Cheryl und ich im Jugend und Hund in Frauenfeld als Zuschauer. Jetzt haben wir einen Übungsauftrag, gute Ideen haben wir gesehen, was/wie wir mit Krimi spielen können.

24.9.09: Ernüchterung: Meine Privattrainerin Ruth hat analysiert, dass unser Hund SEHR intelligent ist und mich doch so manchmal an der Nase herumführt, von wegen "nix verstan - parlare italiano con me!" Somit üben wir jetzt  nur Sitz & das Sitzen aushalten, bis das wieder klappt (einige Touren um den Küchentisch waren notwendig,,,, Homefitnesstrainer lässt grüssen).


Ja, nebenstehender Humor passt auch zu Krimi auch wenn es eigentlich ein Katzenwitz ist.

 

26.9.09: Dank Ruth wissen wir jetzt, wie wir mit Krimi spielen können. Sie kanns und hat grosse Freude daran und Cheryl und Soraya macht es ebenfalls mega viel Freude mit Krimi zu spielen. 

 

27.9.09: Jetzt gehts wieder flott mit Sitz und sogar das "Warte" klappte die letzten 3 Tage super Prima. He jo, Krimi ist wirklich sehr schlau! 

28.9.09: Heute nähe ich für Krimi & uns Belohnungsbeutel für an den Gurt, denn wir wollen mit Krimi ein bisschen Übungen a la "Jugend und Hund" machen und da ist so ein Futterbeutel eine feine Sache.

Kapitel 10: Chez le coiffure

Heute gab es mal eine andere Art von Action. Krimi musste Zahnstein entfernen lassen, den sie von Lecce bereits mitgebracht hatte und entsprechend Mundgeruch hatte. Danach war Waschen, Föhnen und Fell schneiden angesagt. Da ich ihr gerne das Fell selber schneiden würde, machte ich bei Corinne vom Animaux einen Termin ab, sie zeigte mir geduldig, worauf ich achten muss und es sieht ganz schön aus (natürlich Dank Corinnes Nachkontrolle): Jetzt haben wir wirklich den schönsten Hund von Gunti (oder jedenfalls von der Tuttwilerstr. 23). Krimi hat sich super mega toll gehalten, denn weil ich als Anfänger soviel mehr Zeit brauchte, dauerte das ganze Prozerdere 3 Stunden! Jetzt schläft sie neben mir und erholt sich von den morgendlichen Strapazen. Damit Ihr mit Krimi mitfühlen könnt, hier ein paar Fotos von unserem Coiffurebesuch:


Zahnstein entfernen - so ein Quatsch

Juhu - jetzt seh ich wieder aus den Augen

Waschen: Muss das sein?

Juhui ich bin sauber und dufte ja so fein findet meine Meisterin...

Endlich aus der Badewanne gehts weiter mit Frottieren... Auch nicht meine Passion

Föhnen, jetzt seh ich doch schon wieder super aus!

Nach Corinnes Instruktionen, beginnt auch Anita an mir rumzuschnippeln - Hiiiilfe

Hey, aber das Resultat ist doch überzeugend - wuff 

... findet sogar Manu 

Kapitel 11: Jahresrückblick

Krimi ist jetzt voll bei uns daheim. Was super positiv ist, jedoch ein kleiner Nachteil hat, sie ist jetzt frecher und somit wurde das Verbellen von Hunden und einzelnen Menschen zu einem Problem (jedenfalls für mich, Manu meint, es ist doch ein Hund, der darf bellen...) Und nach etlichen Tipps von Bekannten und aus dem Internet, die sind im Ansatz gut, aber in der Praxis nicht so funktionierten sie nicht so, wie ich es mir wünschte. So holte ich mir Anfang Dezember professionelle Hilfe bei Negoslav Knezevic www.caneamico.ch/ und bin nun fleissig am Üben mit Krimi und Klicker. So sieht unsere Trainingsplan aus:

a)     Das neue Verhalten so viel wie möglich fördern bzw. bestätigen.
b)     Das alte Verhalten so wenig wie möglich aufkommen lassen
c)     
Vertrauen zu fremden Menschen aufbauen.
d)    
Das Bellen mit einem Abbruchsignal unterbrechen und anschliessend das ruhige Verhalten loben bzw. bestätigen
e)     Und ganz wichtig, sie soll lernen, dass sie ihre Ziele nicht mit Bellen sondern nur mit ruhigem Verhalten erreichen kann.(z.B. Aufmerksamkeit)

Neschko meint, Krimi sei ein Stuben/Schosshund gewesen, der in der Sozialisierungsphase weder andere Hunde noch Menschen kennengelernt habe. Das Bellen sei ihre Ausdrucksweise um mit dem Unbekannten fertig zu werden. Nun hoffe ich, dass wir mit dem Trainingsplan und Clicker Krimi zum weniger Bellen erziehen kann. 

Vom 17.12.09 bis 2.1.10 hüten wir Bonnie aus Elgg. Die beiden verstehen sich gut und es macht uns Spass mit zwei Hunden den Tag zu erleben.

Hier noch ein paar Fotos von unserer ersten gemeinsamen Weihnachtszeit. 

Krimi hat zu Weihnachten ein eigenes Himmebett von mir erhalten. Sie mag es sehr (Bonnie auch)

Krimi bekommt am 3 Königstag die Krone und einen warmen Strickpulli von Oma Widmann

Feedback Dezember: Unsere Spaziergänge sind immer noch geprägt von Krimis Bellattacken, manchmal geht es besser und dann denke ich wieder ich renn gegen eine Wand. Den Klicker hat sie unterdessen akzeptiert und ich meine, dass sie versteht, dass das Klicken eine Belohnung ist (obwohl sie die Gutis bevorzugt - ist ja logisch) Nun habe ich am 2.1. eine (für mich) interessante Beobachtung gemacht und weiss nicht, ob wir diese fürs Antibell-Training weiterverwenden können: Ich ging in Winterthur am Bach entlang spazieren mit Krimi (sie war losgeleint) eine neue Umgebung für uns beide. Es hatte viele Spaziergänger, einzelne, Pärchen und Eltern mit Kindern. Krimi hat nur 1x einen stehenden Kinderwagen kurz angebellt, liess sich gut beruhigen und alle Personen mit Hunden (bzw. deren Hunde) angekläfft. Für mich ist nicht nachvollziehbar, weshalb Krimi auf dem Spaziergang in Winterthur nicht gebellt hatte, denn überfordert (wie in der Stadt in der Menschenmenge) schaute sie nicht drein, sondern recht vergnügt mit erhobenem Schwanz und häufig markierend (wie sonst auch) spazierte sich vor/neben/hinter mir. Wenn ich in Guntershausen spazieren gehe und Personen analog dem Spaziergang in Winterthur kommen, muss Krimi fast meistens bellen und rennt häufig mit gebell und erhobenem Schwanz auf diese Personen zu, sodass ich sie, wenn ich die Personen früher wie Krimi entdeckte, Krimi vorsorglich an die Leine nehme und das Ablenkungsprogramm von Neschko durchführe.

Weitere Beobachtung vom 29.12. Ich bin mit beiden Hunden (Krimi & unser Ferienhund Bonnie) am Spazieren in Aadorf dem Bach entlang. Beide sind losgeleint. Von einer Seitenstrasse her habe ich 2 Frauen & 2 grosse Hunde gesehen. Gehe ruhig weiter, denn meine Hunde haben nichts gesehen. Da rennen die beiden grossen Hunde auf Krimi zu und einer schnappt nach ihr (hat nachher Fell in der Schnautze) Krimi wirft sich heulend auf den Rücken. Die beiden lassen von ihr ab. 1) Krimi hat überhaupt nicht gebellt, wurde von hinten attackiert. 2) Seit wir Krimi haben, ist dies das 3. Mal das mir so etwas passiert, genau dann wenn Krimi mal nicht von sich hören lässt, wird sie angegriffen von grösseren Hunden, jedesmal von hinten, die Hunde rennen auf sie zu, auch wenn sie schon 10 - 20 Meter weiter weg ist. 3) Alle 3 Male haben wir diese Hunde noch nie vorher getroffen 4) bei allen 3 Begegnungen war Krimi mit weiteren Hunden in einer Gruppe unterwegs und jedesmal wurde NUR SIE attakiert 5) strahlt Krimi was aus, dass sie immer mal wieder "auf den Deckel kriegt" von grossen Hunden?


Zu Besuch bei Schneckeburgers - Sofie ist ein schnügel Hundebaby

Kapitel 12: Krimis 1. Winter in der Schweiz & Beginn Familienhundekurs
Ja, liebe Krimi, da hast du dir ja einen Megawinter ausgesucht. Nach anfänglichem Zögern bist du zum Schneehund mutiert und geniesst das kalte Weiss in vollen Zügen. Seis auf einer kurzen Schlittenpartie mit Cheryl im Garten oder zum Wälzen, Schneebällen nachrennen oder um Gutis zu erschnüffeln. Der Schnee macht dir Spass. Auch als Fasnachtshund durftest du die Girls ins Schulhaus begleiten, als Superdog hast du dich gut verkleidet. 
Heute (18.2.) waren wir beide das erste Mal im Familienhundekurs und morgen mache ich den Theorieteil des Sachkundenachweises (bua, dann bin ich voll lizenzierte Hundemama). So läuft immer was. Du warst so "geschlaucht" vom heutigen Kurstag, dass du am Schluss nicht einmal mehr ins Auto springen konntest. Mir hat es Spass gemacht mit dir, du hast dich auch gut gehalten und unser daheim Geübtes meist auch gut vorgemacht (Sitz, Platz, Abbruchsignal). Und nun gehe ich auf Fliegenklatschersuche, damit wir das Clickertraining festigen können. Mir hat es auch gefallen, wie du dich von den grossen beiden Hunden nicht hast irritieren lassen - feini Krimi...

Und noch etwas. Heute war ich auf der der Homepage von SOS-Strassenhunde und habe bemerkt, dass du doch kein Unikat bist, sondern ein Klon von dir existiert. Lussy heisst sie und sieht dir zum Verwechseln ähnlich: http://www.sos-strassenhunde.ch/neu/unserehunde/hundeinsueditalien/033f369ccd1175624.htm

Kapitel 13: Polizeihundetraining for beginners
Das Familienhundetraining macht nicht nur mir, sondern auch Krimi grossen Spass. Unsere neuen Trainingseinheit sei ein Polizeihundetraining: Aufspüren von Drogen werde so aufgebaut. Nur dass Krimi statt nach Drogen fahnden, einen Pfefferminzteebeutel suchen muss. 
Heute (2.3.) hat Krimi einen rassigen Sommerfellschnitt gekriegt und ist sooo kuschelig weich, dass Cheryl gleich meinte: "Hüt törfsch bi mir im Bett schlafe!". Die Bilder von unserer "neuen" Krimi folgen nächste Woche :-) hoffentlich mit neuen Erlebnissen aus dem Hundekurs. 
Noch was zum Antibell: Seit 4 Wochen trägt nun Krimi ein Antibellhalsband. Bereits kann ich es oft ausgeschaltet lassen, weil ihr Bellen sich nun auf ein absolut erträgliches Mass reduziert hat. Nun hoffe ich, dass ich mit Neschkos Hilfe Krimis Bellattacken positiv umlenken kann, damit wir in 6, 12 Monaten auf dieses Halsband verzichten können. Zur Zeit bin ich sehr optimistisch. Auch freut es mich zu sehen, wie gut Krimi es in den Hundekursgruppen macht und die anderen Hunde nicht beachtet, sodass wir unser Training nach anfänglicher Hyperaktivität dann jeweils in Ruhe durchführen können.

Ich glaub mich knutsch ein Elch :-) sagte Krimi heute nach dem Praxisteil des Sachkundenachweises. Wir haben einfach alles super gemacht. Der Hund bekam laufend Lob (gehört sich ja schliesslich so, von wegen positive Bestärkung) aber ich ging leer aus, denn der Hundecoach meinte, mich wolle er nicht zu fest loben. Da hab ich ihm gesagt, dass ich doch auch sehr gerne mal ab und zu ein Lob bekomme, schliesslich bin ich auch nur ein Mensch.
Denn letzte Woche sparte er auch nicht mit Kritik, er meinte Krimi sei hibbelig (was meine Schuld war, weil ich dachte ich sei eine ganz kluge und habe sie nicht gefüttert, damit sie freudiger die Leckerlis nimmt, Krimi war hungrig und wollte alle Leckerlis aber dalli, statt peu a peu, hach ja, ich habe halt immer noch ein "L" am Rücken).
Dieses Mal war ich schlauer, Krimi satt und hat super mitgemacht, mit "cherä", Leinengehen (war ja schon immer problemlos). Einfach ein super Doggy...

Kapitel 14: SKN mit vielen Fragezeichen
Heute war ich im Hundetraining (Familienhundekurs) Bei der Verabschiedung meinte der Hundetrainer (und SKN Prüfer) ob ich denn den SKN Ausweis erhalten habe und da gab ich ihm dann meinen Frust kund.  Der Ausweis wurde Aufgrund seiner Notizen von der bereits zertifizierten SKN Trainerin Frau Schmölz ausgestellt. Diese liess bereits im Theoriekurs SKN kein gutes Haar an Tierheimhunden , sie hat sich absolut negativ darüber geäussert (Zitat: „immer nehmen alleinstehende Frauen und Muttis solche Hunde auf und sind nachher überfordert und kommen dann zu mir in die Therapie mit dem Hund“).Ich finde es fraglich, dass ich zertifiziert werde von jemanden, der meinen Hund kein einziges Mal gesehen hat!  

Der Kommentar des Hundetrainers war, dass NUR auf die Gesellschaftsfähigkeit geschaut wurde. (Leinenführung, Hund-Mensch, Hund-Hund). Wieder nur 1 Punkt herausgegriffen und all die guten Eigenschaften von Krimi komplett ausgeblendet. Er meinte auch, dass es ja logisch sei, er sei neutral und schaue auf andere Dinge als die „verblendeten“ Hundebesitzer..
Er lobte jedoch auch erneut Krimi, wie sie gut auf mich höre und er sagte auch, dass er dies ebenfalls auf den Notizen vermerkt habe, dies aber eben nicht in das SKN Zertifikat gehöre

Hier seine Notizen, die ich nach dem Gespräch von ihm per Mail bekam: 

Zu deinem Hund habe ich folgendes notiert:
- neigt zum Bellen in verschiedenen Situationen...hat sich aber im Verlaufe des Kurses enorm verbessert!
- zeigt Unsicherheitem im Sozialkontakt mit Artgenossen....Tendenz sinkend
- überdreht schnell
- lässt sich auch in Situationen mit starker Ablenkung abrufen, Leinenführigkeit i.O.
- Konfrontationen mit Umweltreizen sind viel besser geworden...höchstens ab und zu kurzes Bellen.

Frau Schmölz hat das offenbar etwas anders interpretiert. 
Gruss N.

Und so sieht mein  SKN Ausweis aus.

Ich habe nach der Übergabe des SKN Ausweises mit meinen Hundebekannten Kontakt aufgenommen, die Krimi & mich seit August kennen. Diese Antworten bedeuten mir viel:

Nimms nöd so schwer, was würd er meine wenn mit emene gstörte hund cho wersch? 
also d krimi isch en guete hund, bitte la dich nöd irritiere, ob wackel bi rege oder sunneschi lass eu eifach z fride si. ganz es bsundrigs grüessli a hund und hundebsitzeri. Gruss R.

Machen Sie sich nichts draus, diese Scheuklappenmeinung haben die sich mal gebildet und es würde ja nun an ihrer Kompetenz kratzen wenn sie ihre Haltung gegenüber TH-Hunden revidieren müssten. Den Fötzel will schlussendlich eh niemand sehen und sonst können sie ihnen ausrichten, dass ich einen weissen Schäfer übernommen habe der nicht aus dem TH kommt und dank Minimaler Haltung in den ersten 9 Mt. nun auch alle Hunde anbellt. Und da war keiner von den lieben Hundetrainern und hat interveniert! Die sollen sich nicht so aufführen, kochen sie doch auch nur mit Wasser.
Kleine Hunde sind auch immer etwas kläffer...die wenigsten sind 100% sicher im Umgang mit grossen Artgenossen. Und wie anders sollen sie sich mitteilen als mit einem bellen oder knurren um zu signalieren das es ihnen unangenehm ist. Gruss B.

Da gibts es Menschen, die meinen, sie können die Hunde richtig einschätzen! Meiner Meinung nach haben die überhaupt keine Ahnung! Das sind alles Theoriemuffel...Mann, da könnte man ja glatt die Wände hochgehen! 
Sie sind auf bestem Weg - vergessen Sie nicht wie lange Krimi jetzt bei Ihnen ist - es gibt Hundehalter, die haben ihre Hunde seit Jahren und die können überhaupt nichts! Was sagt man zu denen? nur weil Krimi ein "Strassenhund" ist haben die das Recht, einem so runterzumachen! Gruss C.

 

VIELE gute Eigenschaften, genau! so ist das - es sind schliesslich keine Roboter und auch wir sind ja nicht nur perfekt...und das was Krimi aufweist sind ja Peanuts wenn man bedenkt was ihr MENSCHEN angetan haben! Da hat sich dieses liebe Geschöpf einen goldenen Charakter behalten und mag uns Menschen trotzdem noch!

Finde es schade, wenn man alle in einen Topf wirft...wir geben uns grösste Mühe "normale, Fam.taugliche" Hunde zu retten und sehen es realistisch und nicht verblendet wenn man einer geschundenen Hundeseele die nichts mehr mit dem Raubtier Mensch anfangen kann/will begegnet...der bleibt dann nämlich wo er ist und man macht es ihm so gemütlich wie nur möglich in den hässlichen TH vor Ort.
 vermittelbaren Hunden ein würdiges Leben ermöglicht...und zudem ein Ferienheim daran angebunden bieten,  damit die Italos ihre Hunde wegen der Ferien nicht einfach entsorgen um sich nach den Ferien wieder einen herzigen kleinen zu holen, sondern diese Dienstleistung in A
nspruch nehmen. Gruss SOS-Strassenhunde

Kapitel 15 Jugend und Hund - der Hit für Krimi und Kids
Endlich hat das lange Warten ein Ende und seit Mitte April dürfen Cheryl & Krimi ins JuHu (Jugend & Hund) nach Frauenfeld und auch zu Neschko. Der Zufall wollte es, dass Cheryl im JuHu Frauenfeld seit September 09 auf der Warteliste war und jetzt ein Platz frei wurde und dass zeitgleich Neschko neu eine JuHu Gruppe aufbaut. 

Gearbeitet und trainiert wird jedoch nicht nur während der Stunde sondern auch daheim. Kaum aus dem JuHu zurück wurde gewerkelt, gesägt gebohrt und Backsteine geschleppt, damit Krimi daheim ihren eigenen Parcour absolvieren kann. Nun fehlt nur noch das Tunnel und dann können wir selber ein JuHu anbieten...

Schaut und geniesst mit uns unseren Agility Parcour: http://www.magnin.ch\Images\Krimi\Krimi_Agility 011.avi (28 GB)

Von Hund zu Hund – Krimi und Mira im Gespräch

Glückwünsche/Gästebuch

Unsere Krimi haben wir auf der Homepage von SOS-Strassenhunde gefunden.

Tierschutz-Petition zum Herunterladen PDF1

Tierschutz-Petition zum Herunterladen PDF2

Fotos von Krimi aus dem Tierheim in Lecce, es war Liebe auf den ersten Blick
Alle Fotos von Krimi in Lecce:
http://www.sos-strassenhunde.ch/neu/unserehunde/033f36995d135bd11/033f369c23006b532.htm  

 

Wir wurden angefragt, welcher Rasse Krimi angehöre.
Unsere Krimi ist ein Mischling. Beim Googeln bin ich auf die grösste Ähnlichkeit zum Havaneser gestossen (Optisch passt auch der Norfolk Terrier, der hat jedoch Unterwolle, Krimi jedoch nicht). Auch der Charakterbeschrieb des Havanesers passt gut.

Herkunft und Geschichtliches

Diese Rasse stammt aus der westlichen Mittelmeergegend und hat sich entlang der spanischen und italienischen Meeresküste entwickelt. Offenbar wurden diese Hunde frühzeitig durch italienische Überseekapitäne in Kuba eingeführt. Infolge unglücklicher Umstände sind indessen alle Havaneser-Blutlinien in Kuba ausgestorben; anscheinend konnten jedoch einzelne Hunde aus Kuba herausgeschmuggelt werden; ihre Nachkommen überlebten in den USA.

Heute ist der Havaneser in der ganzen Welt beliebt, wohl auch deshalb, weil es ihn, im Unterschied zu den nur weiss gezüchteten anderen Bichons (Malteser, Bologneser, Bichon Frisé, Löwchen), in vielen Farben gibt.

Beschreibung

Der Havaneser hat eine Widerristhöhe von 23 bis 27 cm (toleriert werden aber 21 bis 29 cm), das Gewicht ist sehr unterschiedlich. Es kann von 3 bis 4 kg bis hin zu 8 bis 9 kg reichen. Wichtig ist jedoch, dass man die Rippen noch deutlich fühlen kann. Das Deckhaar ist sehr lang (12–18 cm bei einem erwachsenen Hund), weich, glatt oder gewellt und kann lockige Strähnen bilden, kaum Unterwolle, kein Haarwechsel von Winter auf Sommerfell. Selten vollständig reinweiß, falbfarben in verschiedenen Tönungen von hellfalbfarben bis havanafarben (tabakfarben, rot-braun); in diesen zulässigen Farben gefleckt; leicht schwarz gewolkt erlaubt. Die leicht spitz auslaufende Hängeohren sind relativ hoch angesetzt, nicht anliegend und dicht mit langen Fransen besetzt. Seine Rute wird hoch getragen, entweder in Form eines Krummstabs oder, vorzugsweise, über dem Rücken gerollt.

Wesen

Der Havaneser ist ein idealer Wohnungshund, zumal er nicht kläfft. Er passt gut zu alleinstehenden Senioren, doch lieber ist ihm eine ganze Familie, bei der er im Mittelpunkt stehen kann. Er passt sich seiner Familie an. Er zieht sich zurück, wenn man gerade keine Zeit für ihn hat; und wenn man nicht täglich mehrmals mit ihm spazieren gehen kann, genügt ihm zwischendurch auch ein Garten zum Toben. Er ist aber auch reich an inneren Werten, denn er besitzt Charme, Intelligenz und Pfiffigkeit in hohem Masse und ist lebhaft, fröhlich, anhänglich, verschmust und liebt es, mit Kindern zu spielen. Das üppige seidige Haarkleid muss oft gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt.

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